Kostenloses Hosting: alles, was dazugehört
Der Platz für eine Website gehört zum Postfach und verlangt weder Zahlung noch Kartendaten noch eine Probezeit, die eines Tages endet. Hier steht alles, was die Plattform kann — und klar benannt auch das, was sie nicht kann.
Was Sie bekommen
Ein eigener Prozess je Kundschaft ist keine Formsache. Er bedeutet: Eine fremde Website in einer Endlosschleife nimmt Ihrer weder Speicher noch Zeit weg — jede hat ihre eigene Grenze und läuft allein dagegen.
- Speicherplatz
- 500 MB
- MySQL-Datenbank
- eine, bis 200 MB
- PHP
- 8.4, ein eigener Prozess je Kundin und Kunde
- Arbeitsspeicher je Anfrage
- 128 MB
- Laufzeit eines Skripts
- bis 60 Sekunden
- Datei-Upload
- bis 64 MB
- Datenverkehr
- wird weder gezählt noch begrenzt
- Eigene Domains
- beliebig viele, alle zeigen eine Website
- HTTPS-Zertifikat
- wird selbst ausgestellt und verlängert
- Laufzeit
- unbefristet, solange Sie sich im Postfach anmelden
Wie Sie anfangen
- Konto → «Hosting» → «Platz holen». Das dauert Sekunden, auf eine Freigabe wartet niemand.
- Ebendort erscheinen die Zugänge: Login, Adresse des Dateimanagers, Datenbankdaten.
- Öffnen Sie den Dateimanager und laden Sie die Website in den Ordner public_html.
- Die Website ist sofort erreichbar unter einer Adresse wie s-login.andevora.com — zum Herzeigen, solange keine eigene Domain angebunden ist.
Dateimanager statt FTP
Dateien gehen über einen Manager im Browser hoch: per Ziehen, ordnerweise, als Archiv. Ein Archiv lässt sich direkt auf dem Server entpacken, ohne es zuvor auf dem eigenen Rechner auseinanderzunehmen.
FTP und SFTP gibt es bewusst nicht. FTP überträgt das Passwort im Klartext, und SFTP hiesse ein Systemkonto für jede Kundschaft — genau die Tür, durch die kostenlose Plattformen zur Brutstätte werden. Der Manager erledigt dieselbe Aufgabe und öffnet nichts darüber hinaus.
Datenbank und phpMyAdmin
Die Datenbank entsteht zusammen mit dem Platz. Name, Benutzer und Passwort stehen bei denselben Zugängen wie alles andere.
Verwaltet wird sie über phpMyAdmin im Browser — Import, Export, Tabellen bearbeiten, alles Gewohnte. Nichts zu installieren, er läuft bereits unter db.andevora.com.
Aus dem Code verbinden Sie sich mit localhost: Die Datenbank steht auf demselben Server wie die Website und ist nach aussen nicht offen.
Was PHP hier kann
Version 8.4 — aktuell, nicht jene, an der ältere Plattformen noch festhalten. Die üblichen Erweiterungen sind alle da:
- Datenbanken: mysqli, PDO, pdo_mysql.
- Bilder: gd, exif.
- Netz und Daten: curl, openssl, sodium, json, xml, dom, simplexml, xsl.
- Text und Sprachen: mbstring, iconv, intl, gettext.
- Ausserdem: zip, bcmath, fileinfo, OPcache.
Die eigene Domain
Das Anbinden geschieht in zwei Schritten: zuerst die Domain im Konto hinzufügen, dann beim Registrar unsere Namensserver eintragen. Die Einzelheiten stehen in der eigenen Anleitung «Eigene Domain anbinden».
Die Zone legen wir an, signieren sie mit DNSSEC und stellen das Zertifikat aus. Von Ihnen kommen nur zwei Zeilen im Panel des Registrars.
HTTPS ohne Ihr Zutun
Das Zertifikat wird ausgestellt, sobald die Domain auf uns zeigt, und verlängert sich alle drei Monate von selbst. Keine Frist im Blick zu behalten, nichts zu bezahlen.
Einfaches http wird zwingend auf https umgeleitet: Ihre Besucherinnen und Besucher bekommen keine unverschlüsselte Fassung.
Was es hier nicht gibt, und warum
Die Hälfte dieser Liste ist kein Geiz, sondern die Bedingung dafür, dass eine Plattform kostenlos bleiben kann, ohne Spam zu verschicken. Mailversand aus dem Code ist der Hauptweg, auf dem kostenloses Hosting seinen schlechten Ruf erwirbt — wir haben ihn ganz geschlossen statt ihn zu begrenzen.
- FTP und SFTP — siehe oben, stattdessen der Dateimanager.
- .htaccess — die Plattform läuft auf nginx, nicht auf Apache, und diese Datei wird dort schlicht nicht gelesen. Weiterleitungsregeln gehören in Ihre Anwendung.
- SSH — Kundschaft hat keinen Zugang zum System.
- Eigene zeitgesteuerte Aufgaben — cron geben wir nicht heraus.
- Mailversand aus Skripten — die Funktion mail ist abgeschaltet, ein Mailprogramm gibt es auf dem Server nicht. Schreiben können Sie nur aus dem eigenen, angemeldeten Postfach.
- IPv6 — noch nicht eingeschaltet.
Wofür es taugt
Eine persönliche Seite, eine Visitenkarte, ein Portfolio, ein kleiner Blog, ein Lernprojekt, eine Landingpage, die Website einer kleinen Organisation — all das lebt auf 500 Megabyte bequem.
Wofür nicht: ein Laden mit Tausenden Artikeln, Videohosting, eine Dateiablage, irgendetwas unter dauerhaft hoher Last. Nicht weil es verboten wäre, sondern weil es an die Grenzen stösst und schlecht läuft — für Sie und für die Nachbarschaft.